Wie erstellen Sie Ihren Mediaplan?

Ein Mediaplan hilft Unternehmen

Wenn Sie diesen Blogbeitrag lesen, suchen Sie wahrscheinlich nach Möglichkeiten, Ihre Kommunikationskampagne zu verbessern. Haben Sie bereits von einem Mediaplan gehört, sind sich aber nicht sicher, worum es sich dabei handelt oder wie Sie ihn umsetzen sollen? Oder vielleicht wissen Sie, was es ist, hatten aber nie den Mut, damit anzufangen.

Was ist ein Mediaplan?

Er ist ein wesentlicher Schritt in Ihren Kommunikations- und Marketingstrategien. Er listet alle Ihre Kommunikationsmedien mit Querverweisen auf einen Aktionsplan auf. Er kann in Excel oder PowerPoint geschrieben sein. Unabhängig von der visuellen Darstellung oder der Form muss der Plan ein editierbares Dokument sein. Meistens in Form einer Tabelle fasst er alle Ihre Kommunikationsmaßnahmen, in den Medien geplanten Werbekampagnen und sozialen Netzwerke zusammen.

Dies klingt einfacher, als die eigentliche Umsetzung ist. Wir sagen Ihnen nichts anderes. Am schwierigsten ist es, anzufangen. Ein paar Grundregeln, bevor Sie beginnen:

  • Denken Sie als Verbraucher! Erstellen Sie den Plan entsprechend Ihren Erwartungen und Bedürfnissen.
  • Definieren Sie zuerst Ihre Positionierung Strategie
  • Bleiben Sie flexibel
  • Setzen Sie realistische Ziele
  • Halten Sie den Mediaplan einfach
  • Halten Sie den Plan stets aktuell

Mediaplan: Schritte zur methodischen Entwicklung

Kommen wir nun zur Sache. Hier sind die Schritte:

Analysieren Sie Ihre aktuelle Situation

  • Ihr Unternehmen: Wie weit sind Sie fortgeschritten? Wie ist Ihre derzeitige Leistung? Wie hoch sind die Retouren Ihrer Kunden? Wie viele Menschen folgen Ihnen in sozialen Netzwerken oder geben Ihre Botschaften weiter?
  • Ihre Kunden: Wer sind Ihre Kunden? Wenn Sie Ihre Kunden, ihren Standort, ihr sozio-professionelles Profil, ihre Motivation usw. kennen, können Sie das schaffen, was wir eine „Persona“ nennen. Sie können dann Ihre Mitteilungen entsprechend diesen Informationen anpassen.
  • Ihre Konkurrenten: Wo sind die Konkurrenten? Wer sind sie? Was tun sie? Schauen Sie sich ruhig an, was andere tun. Welche Schlüsselwörter verwenden sie oder welche Medien setzen sie ein? Und warum?

Tipp: Schauen Sie sich auch an, was auf Ihrer Website bereits funktioniert (dank Google Analytics), welche Beiträge in Ihren sozialen Netzwerken geteilt, kommentiert oder gemocht werden. Oder wo wurden Sie in den Medien zitiert?

Definieren Sie Ihre quantitativen und qualitativen Ziele

Wohin möchten Sie gehen? Was ist Ihr Hauptziel? Wollen Sie Ihren Umsatz steigern? Wollen Sie die Anzahl Ihrer Kunden erhöhen?

Oder konzentrieren Sie sich eher auf ein qualitatives Ziel: die Kundenzufriedenheit zu erhöhen? Kundenbindung aufbauen? Partnerschaften schaffen?

Schreiben Sie alle Ihre Ziele in einer Tabelle auf. Sie können es dann mit den Medien ergänzen, die Sie für Ihre Mediaplanung ausgewählt haben. Und geben Sie konkrete Ziele vor!

Wenn Sie schreiben „Verbesserung meiner Sichtbarkeit in den sozialen Netzwerken im Jahr 2020“ wird Ihnen nicht viel helfen. Was halten Sie stattdessen von „Mein soziales Netzwerk innerhalb von 6 Monaten um 50.000 Follower erweitern“?

Tipp: Vergessen Sie nicht, Ihren Medienplan mit dem Ihrer Kommunikationsmanager und Vertriebsmitarbeiter in Einklang zu bringen!

Wählen Sie Ihre Medien mit Bedacht

Dieser Schritt wird von Ihrem Unternehmen und der Botschaft abhängen, die Sie vermitteln wollen. Sich in allen sozialen Netzwerken zu positionieren oder in allen verfügbaren Medien zu veröffentlichen, ist nicht die beste Strategie. Sie riskieren, eine Menge Energie und Zeit mit der Erstellung und Verbreitung Ihrer Botschaften zu verschwenden. Konzentrieren Sie sich auf einige wenige Medien, von denen Sie sicher sind, dass Sie sie inhaltlich und formal beherrschen und dass sie dem Ziel entsprechen, das Sie erreichen wollen!

Hier sind einige Beispiele für Medien, die je nach Bedarf eingesetzt werden können:

  • Alte Medien: Print, Radio, Fernsehen, Plakatwände, Bücher
  • Neue Medien: Blog, soziale Netzwerke (Facebook, Instagram, Linkedin, Google+, Tripadvisor, Yelp, …), mobile Anwendungen, Videos, eBooks, E-Mail, Podcasts

Stellen Sie die Verbindung zu den Zielen her, die Sie zuvor definiert haben. Nicht alle Medien werden das gleiche Budget und die gleiche Wirkung haben.

Tipp: Um Ihre Positionierung in Bezug auf Ihre Mitarbeiter zu bestimmen und so die kohärentesten Medien zu definieren (Blog, E-Mailings, Videos, usw.), sollten Sie alle erforderlichen Informationen mithilfe einer Tabelle oder von Online-Analysetools ermitteln.

Mediaplan für mehr Wachstum

Planen Sie Ihre Medien und Ihre Aktionen

Nachdem Sie nun die Medien bestimmt haben, die Sie für Ihr Zielpublikum benötigen, ist es an der Zeit, den Zeitplan festzulegen. Dieser muss klar und effektiv sein und die folgenden Informationen beinhalten:

  • Einen Titel
  • Das Datum der Veröffentlichung
  • Das definierte Ziel
  • Das Thema
  • Die verwendeten Medien
  • Anmerkungen und sonstige Inhalte

Fügen Sie für mehr Detailgenauigkeit eine Spalte mit „sensiblen Daten“ wie Feiertage, wichtige öffentliche Veranstaltungen, Produkteinführungen usw. hinzu. Was die Häufigkeit Ihrer Veröffentlichungen betrifft, so hängt diese von den (wenigen) Medien, die Sie ausgewählt haben, und den verfügbaren Ressourcen (Budget und Anzahl der den Medien zugewiesenen Personen) ab.

Tipp: Für Ihre sozialen Netzwerke können Sie Online-Anwendungen verwenden, die Ihnen sagen, wann und wie oft Sie in einem bestimmten Netzwerk veröffentlichen müssen.

Ergreifen Sie Maßnahmen! Testen, bewerten und passen Sie Ihren Mediaplan an. Besser spät als zu spät.

Sobald der Plan in Kraft ist, beginnen Sie damit, Ihre Ziele Woche für Woche oder Monat für Monat zu verfolgen. Sie können auf dem vorherigen Dokument einige Leistungsdaten einfügen, zum Beispiel:

  • Umsatzentwicklung oder Anzahl der Kunden
  • Einbindung und Bindung von Abonnenten: Anzahl von „Likes“, Kommentaren oder Interaktionen
  • Ihre Sichtbarkeit im Netz: Anzahl der Ansichten, Klicks und gemeinsame Nutzung
  • Ihr Bekanntheitsgrad: Links und Erwähnungen

Tipp: Bevor man im Netz oder in den Netzwerken gesehen wird, muss man „dabei sein“ und den Teilnehmern zuhören. Kommunizieren Sie in sozialen Netzwerken, bearbeiten Sie die Botschaft entsprechend den Medien und den Abonnenten. Jede Branche und jeder Kanal hat eigene Regeln.

Beispiel für die Erstellung eines Mediaplans

Damit Sie klarer sehen können, nehmen wir das Beispiel eines auf Digitaltechnik spezialisierten Start-ups.

Die Marke „AlphaO“ ist ein Start-up-Unternehmen, das vor einem Jahr in die digitale Welt eingetreten ist. Sie hat sich dank eines Mundpropaganda-Netzwerkes entwickelt. Die Besucherzahlen auf der Website stiegen innerhalb weniger Monate, stagnieren aber seither. Und der Umsatz kommt nicht in Schwung.

Als sie eine erste Analyse durchführten, wurde ihnen klar:

  • Die Gründung war im Internet nicht sehr sichtbar.
  • Potenzielle Kunden haben das Wesen ihrer digitalen Funktion nicht erkannt: Innovation, ständige Erneuerung

Sie haben daher eine Bestandsaufnahme ihrer Präsenz im Internet, in sozialen Netzwerken und über den Zustand ihrer Kommunikationsmittel vorgenommen. Von dort aus arbeiten Sie an einem neuen Aktionsplan. Hier sind einige der Ziele, die identifiziert wurden:

  • Sehr kurzfristiges Ziel: Soziale Netzwerke! Seien Sie präsent, seien Sie sichtbar und bleiben Sie vor allem sichtbar. Soziale Netzwerke sind sicherlich einfach zu bedienen, erfordern aber einen hohen Zeitaufwand. Reagieren Sie zeitnah und mit Einfühlungsvermögen auf Internetnutzer, halten Sie Ihren Newsfeed am Leben und geben Sie die Beiträge und Informationen weiter, die im Zusammenhang mit ihrer Marke zirkulieren.
  • Kurzfristiges Ziel: Soziale Medien sind in der digitalen Welt sehr gefragt. Mithilfe eines Blogs zum Beispiel (und zuvor untersuchten Schlüsselwörtern) wird das Start-up seine Tätigkeit, sein Fachwissen und seine Neuigkeiten vorstellen.
  • Mittelfristiges Ziel: Belebung des Images des Start-ups durch innovativere Methoden wie Multimedia-Berichterstattung bei gesponserten Veranstaltungen oder Kurzvideos (GIF), die auf Displays mit Sichtbarkeit ausgestrahlt werden.

In wenigen Monaten hat das Start-up Ansichten über seine Website und Abonnenten in seinen sozialen Netzwerken gewonnen. Ihre Videos werden dank der von der Marke überzeugten Abonnenten auch im Internet verbreitet. Sie haben die Aufmerksamkeit der Verbraucher gewonnen und ihr Umsatz hat das Ziel erreicht.

Ein Mediaplan ist Ihre Vorgehensweise für die kommenden Monate. Je detaillierter und präziser er ist, desto einfacher wird es für Sie sein, Ihre Werbekampagnen zu entwickeln.

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