So gelingt die Mitarbeitermotivation durch Vergütung

Vergütung als Werkzeug zur Mitarbeitermotivation

Es ist bekannt, dass Geld die Sehnen des Krieges sind. Nichtsdestotrotz erfordert die Mitarbeitermotivation durch Vergütung weitere Maßnahmen: Die Einbeziehung Ihres Teams erhöht das Interesse an der Arbeit.

Die Herausforderungen der Mitarbeitermotivation durch Vergütung

Die Mitarbeiter eines Unternehmens sind sein wichtigstes Kapital: Motivierte Mitarbeiter ermöglichen einen erheblichen Produktivitätszuwachs, Motivation und Leistung sind eng miteinander verknüpft. Wenn sie nicht der einzige Hebel der beruflichen Motivation ist, dann ist die Vergütung eines der wirksamen Instrumente zur Förderung der Mitarbeiter.

  • Vergütung als eines der Rekrutierungsinstrumente: Bei ähnlichen Positionen wird das Gehalt wahrscheinlich die Entscheidung des Kandidaten beeinflussen. Um Talente anzuziehen, muss der Leiter des Unternehmens nicht nur eine attraktive Vergütung bieten, sondern auch Aussichten auf Gehaltserhöhungen.
  • Während der Beschäftigung: Gehaltserhöhungen helfen, die Fluktuation zu reduzieren und die besten Talente im Unternehmen zu halten. Es liegt im Interesse des Arbeitgebers, eine angemessene Vergütungspolitik umzusetzen, um Loyalität aufzubauen.

Eine motivierende Vergütung auf vier Ebenen

Die Bedürfnispyramide, wie sie in Maslows Motivationstheorie definiert ist, veranschaulicht das Interesse an einer motivierenden Entlohnung.

Das Gehalt ermöglicht es, für „physiologische Bedürfnisse“ zu sorgen: Eine ausreichende Entlohnung ermöglicht es dem Arbeitnehmer, sich z.B. nicht um die Zahlung von Miete zu sorgen. Frei von Existenzfragen ist er völlig auf seine Arbeit konzentriert.

Sicherheit ist auch eine treibende Kraft für die Motivation: Ein fest angestellter Mitarbeiter, der ein festes Gehalt erhält, bietet sich selbst Stabilität und kann Projekte ins Auge fassen (z.B. einen Bankkredit zur Finanzierung eines Immobilienkaufs). Die Höhe des festen Anteils am Gehalt ist daher von zentraler Bedeutung.

Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit kann durch zusätzliche Vergütungselemente wie den Arbeitnehmer-Sparplan befriedigt werden: Durch Gewinnbeteiligung oder Anreizsysteme ist der Arbeitnehmer umso mehr am Wachstum des Unternehmens beteiligt, als der Arbeitgeber ein starkes Zugehörigkeitsgefühl geschaffen hat.

An der Spitze der Bedürfnishierarchie steht die Anerkennung der Arbeit: Dabei geht es darum, den Beschäftigten eine gerechte Entlohnung für ihre Arbeit anzubieten, um ihre intrinsische (ihr Selbstvertrauen steigt) und extrinsische (sie können ihre Entlohnung in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen in der Gesellschaft ausnutzen) Motivation zu fördern. Die Anerkennung wird durch die Gewährung individueller Vorteile erreicht.

Das richtige Gleichgewicht zwischen variablen und festen Komponenten

Die von der Personalabteilung durchgeführte Managementpolitik muss eine Mischung aus variabler und fester Vergütung beinhalten. Die Einführung einer Unterscheidung zwischen kollektiver und individueller variabler Vergütung ist ebenfalls einer der motivierenden Faktoren, sofern das richtige Gleichgewicht gefunden wird.

Individuelle Leistungen tragen dazu bei, die persönliche Motivation zu fördern. Vor allem Provisionszahlungen sind ein Motivationsfaktor für den Arbeitnehmer, der vom Arbeitgeber bei der Festlegung dringender und wichtiger Ziele zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens eingesetzt werden muss.

Achtung: Die individuelle Provision muss innerhalb einer bestimmten Grenze zugeteilt werden, um Mitarbeiter, die keinen Zugang zu ihr haben, nicht zu demotivieren. Es ist wichtig, Gerechtigkeit zu wahren, um keine Frustration zu erzeugen.

Die Gewährung von Gruppenprämien und Boni erhöht die Motivation der Mitarbeiter. Seien Sie jedoch vorsichtig bei der Festlegung der Regeln für die Gewährung dieser variablen Vergütung: – Wenn die Methoden zu flexibel sind, um sie zu erhalten, werden die Mitarbeiter dazu neigen, sie als gegeben hinzunehmen, und sie ist keine Quelle der Motivation mehr.

Erhöhungen aufgrund des Dienstalters sind ein motivierender Faktor. Der Arbeitnehmer kann sich auf die Aussicht auf vorhersehbare Erhöhungen der Festgehälter verlassen, ein starkes Argument, um ihn zu motivieren, die Arbeit immer gut zu machen und sie zu behalten. Achten Sie darauf, die Beträge im Rahmen einer mittelfristigen Prognose sorgfältig zu berechnen. In der Tat muss das Unternehmen über ausreichende Ressourcen verfügen, um eine variable Vergütung einrichten zu können, wenn es darum geht, die Akteure dringend für ein bestimmtes Ziel zu motivieren.

Hinweis: Zur Mitarbeitermotivation durch Vergütung können Sachleistungen (z.B. Geschenkgutscheine am Ende des Jahres) kostengünstiger für das Unternehmen kostengünstiger sein.

Achten Sie auf das Verhältnis fix/variabel. Wollen Sie „Kopfgeldjäger“-Mitarbeiter oder sind Sie besorgt um die Kundenzufriedenheit? Es ist schwierig, hier das richtige Gleichgewicht zu finden. Dennoch ermöglichen Boni eine präzise Verwaltung. Mit ihnen ist es relativ einfach, Mitarbeiter zum Erreichen bestimmter Ziele zu motivieren.

Teamevents können die Motivation der Mitarbeiter steigern

Motivation bei der Arbeit: Der Lohn reicht nicht mehr aus

Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz, aber auch eine gute Work-Life-Balance, hat jetzt oberste Priorität – insbesondere seit der Ankunft der Generation Y. Die Vergütung ist zwar nach wie vor ein starkes Argument, aber es gibt noch andere Elemente, die bei der Motivation Ihrer Mitarbeiter zu berücksichtigen sind:

  • Schaffung einer angenehmen Arbeitsumgebung zur Verbesserung der Lebensqualität bei der Arbeit. Dazu gehört auch die Bereitstellung geeigneter Ausrüstung.
  • Bewahren Sie den Teamgeist und die Unternehmenskultur, für ein besseres Arbeitsklima. Kommunikation ist dafür unerlässlich.
  • Geben Sie ausreichend Raum für die persönliche Entwicklung Ihrer Mitarbeiter. Telearbeit ist zum Beispiel eine Maßnahme, die in Betracht gezogen werden sollte.
  • Ermächtigen und befähigen Sie Ihre Mitarbeiter: Die Einbeziehung Ihres Teams erhöht das Interesse an der Arbeit.
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